Ural – die Grenze Europas in Russland

Normalerweise sind die Grenzen in Europa wenig von geografischen Faktoren abhängig, lediglich ab und zu wie im Fall der Oder findet sich eine solche landschaftliche Besonderheit. Fast im Herzen Russlands trennt jedoch der Ural Europa von Asien und ist zudem eine der faszinierendsten Gebirgsformen der Welt. Russland ist aufgrund seine Fläche das größte Land der Welt und angesichts dieser Tatsache ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich hier zahlreiche interessante Landschaftsformen befinden. Dies auf das Eis und die Kälte Sibiriens zu beschränken wäre mehr als fahrlässig und würde Russland in keiner Art und Weise gerecht werden. So zählen unzählige Gebirge zu den Landschaften des Landes, wobei der Ural aufgrund seiner Lage noch eine Besonderheit darstellt. Mit einer Gesamtlänge von fast 2.100 Kilometern, die in Nord-Süd-Richtung verläuft bildet der Ural eine Art natürlich Grenze zwischen Europa und Asien im westlichen Russland. Hat man das Gebirge überquert, das Höhen von 1.800 Metern problemlos erreichen kann, beginnt für die meisten Europäer das unbekannte Russland.

Ural – die Grenze Europas in Russland

Im Ural haben viele bekannte Flüsse Russland ihren Ursprung, wobei Ursprung vielleicht auch das richtige Wort ist, um das Mittel- beziehungsweise Hochgebirge zu beschreiben. Vielerorts reichen eher karge Landschaften so weit das Auge reicht, aber wer nun denk, dass hier keine Menschen zu Hause sind, der irrt. Ähnliche wie Kanada, wo aber Gold der Anreiz war und an den Ufern der Flüsse oder in der Nähe der wertvollen Erzabbaustellen haben sich mehrere Ortschaften gebildet. Perm, Jekatarinenburg oder Orsk haben mit Sicherheit auch schon Menschen gehört, die von Russland nicht viel Ahnung haben.

Eine Reise durch den Ural ist auf eine besondere Art sehr faszinierend, allerdings sollte man diese nur ortskundigen Menschen unternehmen.

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